Ulrich Schaaf verstorben

Ulrich Schaaf

Mit tiefer Betroffenheit erreichte uns die Nachricht, dass Ulrich Schaaf am Sonntag, den 26. Juli, plötzlich verstorben ist.
Badminton galt als sein Leben.
Damals noch, als Hövelhofer SV, inspirierte er seinen Freund Wilfried Lappe, den Badmintonsport in Hövelhof zu integrieren.
Selbst spielte ‚Uli‘ beim SC GW Paderborn, fungierte dort ebenfalls als Trainer und jahrelanger Vorsitzender.

Fest verwurzelt blieb er aber weiterhin in Hövelhof, von wo er seit über 40 Jahren mit viel Freude seinen Sport- und Badmintonversand führte. Aus diesem Grund galt sein Interesse auch immer unserem Verein.
Er unterstützte das Doppel- und Mixedturnier und besuchte regelmäßig die erste Mannschaft an ihren Spieltagen.
Zudem wollte er den Sport bekannter machen, ging dafür in die Gemeinden und setze sich beim Bau neuer Sporthallen für das Einzeichnen entsprechender Felder ein.
Er setzte sich außerdem für die Region ein, indem er bei der Gründung des Badminton Fachverband Kreis Paderborn (BFK) beteiligt war, da es ihm besonders am Herzen lag, dass die Vereine gemeinsam auftreten und sich stark machen für den Badmintonsport. Er übernahm auch dort einige Jahre die Rolle des Vorsitzenden.

Ulrich Schaaf brachte nicht nur den Sport nach Hövelhof, sondern war weit darüber hinaus, seit 2004 als Präsident in führender Position, für den Badmintonlandesverband NRW tätig. Zudem war er dort von 1997-2003 Vorsitzender des Leistungsausschusses. Darüber hinaus übernahm er seit 2018 die Rolle des Vizepräsidenten für den Deutschen Badminton Verband (DBV). Zeitgleich wurde er mit der Ehrenplakette des DBV für seine besonderen Verdienste im deutschen Badmintonsport ausgezeichnet.

Dass er nicht nur Führungsrollen übernahm, sondern selbst engagiert den Sport betrieb, zeigte sich schon, als er als Erster sein Trainerdiplom an der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erwarb. Er fungierte zehn Jahre als Stützpunkt- und Verbandstrainer und bildete seit über 35 Jahren Trainer- und Trainerinnen aus.

Wir sind dankbar, dass er diesen tollen Sport nach Hövelhof gebracht hat und die Inspiration für einen erfolgreichen Verein gab und darüber hinaus deutschlandweit für den Badmintonsport sehr aktiv und engagiert war.

Das Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit vor allem seiner Frau, den beiden Kindern und allen Angehörigen.

Multitalent macht’s mit links

Ein Leben für den Sport: Hannah Schiwon ist sowohl im Badminton als auch Fußball ein Ass.
Foto: Jörn Hannemann

Von Peter Klute
Elsen (WB). Über besondere sportliche Fähigkeiten zu verfügen, ist nichts Außergewöhnliches. Dass jemand aber gleich zwei Sportarten erfolgreich und auf hohem Niveau betreibt, ist dagegen nicht typisch. Hannah Schiwon ist so ein Multitalent, spielt mit dem BC Phönix Hövelhof Badminton in der Regionalliga und mit dem Frauenteam des SC Borchen in der Fußball-Landesliga. „Der Sport ist mein Leben“, sagt die 22-Jährige.

Doch das allein reicht nicht, wenn man so eine Ebene erreichen und sich von der breiten Masse absetzen möchte. Hannah Schiwon, als Mittlere von Drillings-Mädchen geboren, ist mit jeder Menge Talent auf die Welt gekommen. „Sonst könnte sie nicht solche Leistungen bringen“, sagt Borchens Trainerin Sabrina Schütte. Auf den Fußball bezogen heißt das: Sonst könnte sie mit wenig Training nicht solche Leistungen bringen. Schütte sagt aber auch: „Badminton geht für Hannah klar vor.“ Schiwon selbst bestätigt das und begründet auch, warum: „Erstens bekommst du als Einzelspielerin ein größeres Feedback und zweitens war ich im Badminton von Anfang an erfolgreicher.“ Doch den aktiven Fußball möchte der SC Paderborn-Fan keinesfalls missen, er ist mehr als ein Ausgleich. „Gerade wenn ich länger nicht da war, macht das Training in Borchen mit diesen verrückten Typen einen unglaublichen Spaß.“

Hannah ist ein absoluter Teamplayer.

Martin Brameyer

Die ersten Schritte in beiden Sportarten tat Hannah 2004 bei der TuRa Elsen. Sport spielte für die Schiwon-Drillinge schon in der Kindheit eine große Rolle. Lea und Hannah spielten zuerst Badminton und sind noch heute in Borchen in einer Fußball-Mannschaft vereint, Karen fand ihr Glück in der Leichtathletik. Der ältere Bruder Michael ist nicht so sportbegeistert, ebenso wie Mutter Cornelia. Vater Martin spielte früher Tennis. Für die meisten Furore aber sorgt Hannah. Fußball und Badminton kommen sich als Sportarten nicht zu sehr in die Quere, weder zeitlich noch motorisch. Doch Hannah weiß: „Wenn ich vorher Fußball gespielt habe, geht mein Laufrhythmus für das Badminton verloren. Und es ist erstaunlich, dass mein Hövelhofer Trainer Martin Brameyer das immer sieht.“

Ein Geheimnis ist ihre Doppeltätigkeit nicht und weder Brameyer noch Schütte möchte die Dienste Hannah Schiwons missen, loben neben ihren sportlichen Fähigkeiten vor allem ihren Charakter und Mannschaftsgeist. Brameyer betont: „Hannah ist ein absoluter Teamplayer, ich kann mich zu 100 Prozent auf sie verlassen. So eine Spielerin wie sie kann man sich als Trainer nur wünschen.“

Ehrgeiz gehört selbstverständlich auch dazu, aber im Rahmen. Der Wechsel auf ein Badminton-Internat, wie ihn einst die Hövelhofer Petrikowski-Schwestern Judith und Jule vollzogen, war für Hannah Schiwon nie wirklich ein Thema. Auch der Aufstieg in die 2. Badminton-Bundesliga, der in Hövelhof durchaus diskutiert wurde, oder die Rückkehr in die Fußball-Westfalenliga (der SC Borchen beendete die Abbruch-Saison auf Rang zwei) stehen für sie nicht an oberster Stelle. „Geplant ist das nicht. Wir wollten mit Borchen Meister werden, alles andere haben wir offen gelassen. Wenn ich in der 2. Liga Badminton spielen würde, müsste ich mit dem Fußball sofort aufhören. Das wäre eindeutig zu viel.“ Schütte sieht es, auf den SC Borchen bezogen, ähnlich: „Die Mädels haben die Landesliga ein Stück weit genossen, weil sie nicht so viel Zeit in Anspruch genommen hat. Es ist ein Unterschied, ob du zu Spielen an die holländische Grenze fährst oder nach Sennelager und Hövelhof.“ Da aufgrund des Abbruchs nun sowohl der aktuelle Tabellenführer als auch der Herbstmeister aufsteigen, ist der SCB für die Westfalenliga qualifiziert. In Abstimmung mit Schütte und Obmann Mike Schmitz stimmt die Mannschaft bis Ende nächster Woche über den Aufstieg ab.

Darunter leiden manchmal auch Freundschaften.

Hannah Schiwon

Von Hannah Schiwon kommt wohl eher ein Nein, ihr Termin-Kalender ist auch so voll genug. Vor der Corona-Krise gab es in ihrem Leben keinen Tag ohne Sport. Montag, Mittwoch und Freitag Badminton-Training, Dienstag und Donnerstag Fußball und am Wochenende Spiele. Das ist viel, manchmal zu viel. „Es ist schon sehr zeitaufwendig, darunter leiden manchmal auch Freundschaften. Und es hat durchaus auch schon Momente gegeben, in denen ich in der Halle gestanden habe und mich einfach nicht mehr bewegen wollte.“ Die aktuelle Situation ist für sie dennoch „ganz schrecklich und langweilig“. Sie vertreibt sich ihre Freizeit durch Laufen oder macht Krafttraining mit ihrem Freund Felix, wie könnte es anders sein, ein Badmintonspieler, aktiv in der 3. Mannschaft des BC Phönix. „Es war klar, dass mein Freund sowohl sportinteressiert als auch sportlich sein muss“, formuliert sie ihr Partner-Anforderungsprofil. Bei direkten Duellen ginge es eng zu, verrät sie mit einem Lächeln und fügt hinzu: „Da entscheidet die Tagesform.“

Dass Hannah Schiwon sich für den Sport entschieden hat, liegt in ihrem Naturell. Dass sie es weit gebracht hat, auch daran, dass sie alles mit links macht, außer essen. „Ob beim Fußball oder Badminton, gegen Linkshänder und Linksfüßer spielt kein Gegner gerne. Es ist ungewohnt und ein Vorteil für mich. Daher bin ich vielleicht auch so begehrt“, sagt sie schmunzelnd.

 

Zweikämpfen geht sie gerne aus dem Weg

Anteil an Hannah Schiwons erfolgreichem sportlichen Weg haben natürlich auch ihre Trainer. Heimtrainer Martin Brameyer und ihr früherer Jugend-Stützpunktcoach Stephan La Rocca haben sie im Badminton am meisten geprägt, beim Fußball trifft das auf ihren ehemaligen Borchener Trainer Ralf Lübbert sowie aktuell Sabrina Schütte zu . Dabei kommt es ihr zu Gute, dass die genannten Trainer in den betreffenden Sportarten „unterschiedlicher nicht sein könnten“, wie sie sagt. Während Freund Felix Hannahs Aggressivität am Netz „bewundert“, geht sie beim Fußball Zweikämpfen „gerne aus dem Weg“.

Sie weiß, dass Sport treiben auf diesem Niveau endlich ist, erst recht im Doppelpack. „Beides zusammen wird irgendwann nicht mehr gehen, spätestens dann, wenn ich einen Job habe und den ganzen Tag arbeiten muss. Schließlich verdiene ich weder mit Badminton noch mit Fußball Geld“, erzählt sie. Doch der Sport wird im Leben von Hannah Schiwon immer eine Rolle spielen. An der Universität Paderborn studiert sie Sportökonomie, ihr Wunsch ist es, wen wundert es, mal in einem Sportverein zu arbeiten. Auch das macht sie sicher mit links.

Hier gehts zum Artikel im Westfalen Blatt.

Bericht zur 3. O19 Einzel- und Mixedrangliste der Saison 2019/2020

Spielerinnen und Spieler des BC Phönix Hövelhof nahmen am vergangenen Wochenende an der 3. Mixed- und Einzelrangliste der Saison 2019/20 teil. Gespielt wurde die NRW-Rangliste in Solingen. Die Verbandsrangliste wurde in Friedrichsdorf ausgetragen.
Robin Praschan trat im Herreneinzel als Einziger BC-Spieler im B-Feld auf NRW-Ebene an. Im Auftaktspiel musste er sich Johann Burmeister (Gladbecker FC) mit 10:21, 10:21 geschlagen geben. Lediglich das letzte Spiel konnte er für sich entscheiden, so dass er das Turnier mit dem 15. Platz beendete und in die Verbands-Rangliste absteigt.
Auf Verbandsebene im A-Feld gingen Luca Graupner / Jonas Risse sowie Michael Berkemeier / Stefanie Menne an den Start. Nach einem Auftaktsieg für Luca Graupner / Jonas Risse und einer Auftaktniederlage für Michael Berkemeier / Stefanie Menne trafen sich die Vereinskollegen im Viertelfinale, welches Michael Berkemeier / Stefanie Menne für sich entscheiden konnten. Am Ende durften sie sich über einen zufriedenstellenden 8. Platz freuen. Luca Graupner / Jonas Risse landeten auf Platz 10. Beide Paarungen dürfen den Verbleib im A-Feld begrüßen.
Im B-Feld der Mixedrangliste Ricarda Rieke / Marco Meiwes an. Auf 3/4 gesetzt konnten sie das erste Spiel eindeutig mit 21:5, 21:8 für sich verbuchen, mussten im darauf folgenden Spiel jedoch in die Niederlage gegen Tim Hindera / Lisa Babij (SC BW Ostenland / BC Hohenlimburg) einwilligen. Alle folgenden Spiele konnten sie dann wieder für sich entscheiden, so dass am Ende ein sehr guter 5. Platz zu Buche stand.
Luca Graupner trat dank WildCard ebenfalls im Dameneinzel im A-Feld der Verbandsebene an. Mit zwei Siegen kämpften Sie sich ins Halbfinale vor, in welchem sie sich dann in einem engen Dreisatzspiel Annika Weis (BV Mülheim) geschlagen geben musste. Obwohl sie somit ihr Ziel, den Aufstieg auf NRW-Ebene nicht realisieren konnte, setzte sie sich im darauf folgenden Spiel gegen die Zweitgesetzte Verena Enneking (TuS Sax. Münster) abschließend stark aufspielend durch.
Im A-Feld der Verbandsebene des Herreneinzel gingen gleich drei Spieler des BC an den Start. Theo Steinwart gewann sein erstes Spiel. Das darauffolgende Spiel gab er jedoch ab. Durch hierauf folgende Siege und eine finale Niederlage belegte er am Ende Platz 6. Michael Berkemeier gab leider bereits das Auftaktspiel gegen Sebastian Westhues (BC Lünen) in einem Dreisatzspiel ab. Mit zwei weiteren Siegen und einer Niederlage erspielte es sich Platz 9. Florian Musialek startete erstmals auf dieser Ebene. Mit lediglich einem abschließenden Sieg erreichte er Platz 15 und steigt somit wieder in die B-Rangliste ab.

Bericht zur 2. Deutschen Rangliste U13

Am vorletzten Wochenende trat Joshua Thottungal auf der 2. Deutschen Rangliste in Berlin im Doppel und Einzel an.
Im Einzel startete er mit drei Siegen innerhalb der Gruppenphase und qualifizierte sich somit als Gruppenerster für das Achtelfinale. Gegen den siebtgesetzten Nils Möller (Harkenbleck) gewann er 11:4, 11:4, 11:7 und rückte somit ins Viertelfinale vor. In diesem musste er sich in knapp umkämpften Sätzen dem viertgesetzten Linus Emmerich (Lüdinghausen) mit 10:12, 10:12, 4:11 geschlagen geben.

Im Doppel zog er mit seinem Partner Adam Taha (1. BV Marienberg) als Gruppenerster in die KO-Runde ein. In der trafen Sie im Viertelfinale auf die viertgesetzten Sjöblom / Vater (Hamburg), die sie eindeutig mit 11:5, 11:4, 11:2 besiegten. Im Halbfinale mussten unterlagen sie der erstgesetzten Paarung Emmerich / Kaschura mit 7:11, 4:11, 9:11.

Bericht zum Mannschaftsspieltag der 1. / 2. / 3. / 4. Mannschaft

BC Phönix Hövelhof 1 – 1. CfB Köln 1 3:5
BC Phönix Hövelhof 1 – 1. BV Mühlheim 3 5:3

Der BC Phönix Hövelhof 1 zeigte sich auch am 2. Doppelspieltag der Saison gut aufgelegt und konnte nach einer knappen Niederlage am Samstag gegen den Tabellenführer 1. CfB Köln am Sonntag ersatzgeschwächt einen Heimsieg gegen den 1. BV Mülheim 3 feiern.

Am Samstag eröffneten die beiden Herrendoppel das Match gegen den Ligaprimus aus Köln. Das 1. Herrendoppel Pavlovic / Doder harmonierte erneut gut und setzte sich mit 21:19, 21:18 gegen Schmidt / Offermann durch. Keine passenden Mittel fanden Kampmeier / Falkenrich gegen Wachenfeld / Schleifer im 2. Herrendoppel. Die Paarung musste sich letztlich deutlich mit 14:21, 15:21 geschlagen geben. Anschließend fand das Damendoppel Schiwon / Kortmann zunächst hervorragend ins Spiel, konnte dann jedoch in den langen Ballwechsel gegen die deutlich stärker werdenden Bonnie / Heidenreich beim 17:21, 17:21 nicht mehr ausreichend die erforderliche Geduld aufrecht erhalten.
Im hochklassigen 1. Herreneinzel musste sich Ilija Pavlovic gegen den sehr gut aufgelegten ehemaligen Erstligaspieler Philipp Wachenfeld mit 18:21, 17:21 geschlagen geben. Im 2. Herreneinzel konnte Niklas Kampmeier lange dem Tempo von Jan Thiele folgen, musste sich jedoch letztlich auch in zwei Sätzen mit 19:21, 11:21 geschlagen geben. Mit erneut sicheren Varianten und Konstanz wusste Andrija Doder im 3. Herreneinzel zu beeindrucken. Beim 21:12, 21:7 ließ er einem am Ende entnervten Christoph Offermann nicht den Hauch einer Chance.
Den Sieg für das Kölner Team perfekt machte die ehemalige Nationalspielerin Lisa Heidenreich, die mit ihrer großen Spielfreude Hannah Schiwon beim 13:21, 13:21 in die Schranken wies. Zum Abschluss zeigte Doreen Kortmann mit dem Mixedspezialisten Sven Falkenrich, dass Trainer Martin Brameyer bedenkenlos auf eine weitere Dame in der Regionalliga zurückgreifen kann. Die Paarung gewann zum Endstand von 3:5 mit 21:19, 21:16.

Am Sonntag beim Heimspiel gegen den 1. BV Mülheim 3 war dem Team klar, dass es deutlich schwerer als im Hinspiel werden würde. Das Team konnte nur mit 4 Stammkräften antreten und Ersatz vom BC Phönix 2 stand nicht zur Verfügung, da diese Spieler zeitgleich im Spitzenspiel der Verbandsliga antraten. Ca. 40 Zuschauer darunter das Ehrenmitglied und einer der Vereinsgründer Johannes Lüling verfolgten die Spiele und unterstützten die Truppe.
Diesmal eröffneten das 1. Herrendoppel und das Damendoppel. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten konnte sich das neu formierte Doppel Kampmeier / Doder mit 21:17, 21:13 gegen Folgmann / Kroll durchsetzen. Das Ersatzdoppel Graupner / Schiermeier zeigte beim 9:21, 19:21 gegen Kreuzburg / Henze eine couragierte Leistung. Im 2. Herrendoppel ließen die ehemaligen Regionalligaspieler Schiermeyer / Brameyer fast vergessen, dass weit mehr als ein Jahrzehnt ins Land verstrichen sind. Die Altersklassenpaarung musste sich letztlich knapp mit 10:21, 21:13, 19:21 Rösener / Horn geschlagen geben.
Nun folgten nach dem 1:2 Zwischenstand die vier Einzel, in denen das Team viele Punkte sammeln wollte.
Dies gelang auf der ganzen Linie, so dass nach den drei Zweisatzsiegen von Ilija Pavlovic, Hannah Schiwon und Niklas Kampmeier, Andrija Doder gegen einen sich tapfer wehrenden Julian Kroll den umjubelten Siegpunkt mit 21:19, 21:10 einfahren konnte.
Im abschließenden bedeutungslosen Mixed fand die Paarung Pavlovic / Schiwon in der aktuell für sie ungewohnten Disziplin nicht zu ihrem Spiel und musste in eine 19:21, 15:21 Niederlage gegen Horn / Henze einwilligen.
Mit diesem Sieg wurde das primäre Saisonziel ‚Klassenerhalt‘ bereits zwei Spieltage vor Schluss abgesichert. In den beiden verbleibenden Spielen will das Team nun den aktuell 4. Tabellenplatz halten. Hierfür wird in 4 Wochen beim Auswärtsspiel in Langenfeld ein Sieg angestrebt.

BC Phönix Hövelhof 2 – TuS Friedrichsdorf 2 5:3

Am Sonntagmorgen trat die zweite Mannschaft des BC Phönix Hövelhof gegen den Tabellendritten TuS Friedrichsdorf 2 an. Nach dem Unentschieden im Hinspiel visierte die Mannschaft nun den Sieg an, um die Tabellenspitze zu verteidigen und den Vorsprung auf die Verfolger auszuweiten.

Mit einem Sieg in beiden Herrendoppeln und einer Niederlage im Damendoppel gingen die Hövelhofer mit 2:1 in Führung. Das anschließende Dameneinzel verbuchte Doreen Kortmann mit einem Zwei-Satz-Sieg für sich und erhöhte so zum 3:1. Das zweite Herreneinzel ging nach verletzungsbedingter Aufgabe durch den Gegner an Marvin Barther, wodurch ein Punktgewinn bereits gesichert war. Björn Six lieferte sich im ersten Herreneinzel ein spannendes Spiel, unterlag aber schließlich mit 11:21, 21:14, 15:21. Im Mixed mussten sich Heike Vogt/Mathias Schumacher der stark aufspielenden Paarung Frederick Loetzke/Leonie Zuber geschlagen geben, weshalb nur noch David Klein im dritten Herreneinzel den Sieg für die Hövelhofer einbringen konnte. Nachdem Klein den ersten Satz mit 21:16 für sich entschieden hatte, musste er im zweiten Satz mehrere Satzbälle des Gegners abwehren. Nach beeindruckendem Endspurt gewann Klein jedoch mit 22:20 den Satz und damit das Spiel für sich. Mit diesem 5:3-Sieg bleibt der BC Phönix Hövelhof 2 mit fünf Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz eins.

BC Phönix Hövelhof 3 – TV Verl 1 4:4

In der Verbandsliga kam es am 11. Spieltag zum Duell des BC Phönix Hövelhof 3 und dem TV Verl 1. Für die Gäste aus Hövelhof war es wichtig sich für die knappe Niederlage aus der Hinrunde zu revanchieren und außerdem wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sichern.
Den Anfang dafür machten im ersten Herrendoppel Kai Schiermeier und Mathias Schumacher, welche sich stark mit 21:12 / 21:12 gegen Büteröwe und Fichtner durchsetzen konnten. Beim zweiten Herrendoppel mussten sich jedoch Tobias Sander und Michael Berkemeier den Verlern Geuenich und Stövesand mit 9:21 / 19:21 geschlagen geben.
Jedoch konnte sich das Hövelhofer Damendoppel besetzt von Ricarda Rieke und Luisa Puschmann mit 21:15 / 21:17 gegen Schulz und Büteröwe behaupten und sicherten somit den Hövelhofern den 2. Punkt in der Gesamtwertung.
Im ersten Herreneinzel standen sich Tom Praschan und Büteröwe gegenüber. Hier musste sich T. Praschan mit 12:21 / 16:21 geschlagen geben und somit kam es zum 2:2 Ausgleich in der Gesamtwertung.
Erfolgreicher war Michael Berkemeier im zweiten Herreneinzel in welchem er sich in einem spannenden Dreisatzspiel mit 21:12 / 26:28 / 21:19 den Sieg gegen Wannicke ergattern konnte.
Auch Marco Meiwes lieferte sich im dritten Herreneinzel ein knappes Duell mit Geuenich, welches jedoch mit 8:21 / 21:12 / 14:21 zu Gunsten der Verler entschieden werden konnte.
Nicht weniger spannend war es im Dameneinzel. Doch erneut hatten die Hövelhofer das Nachsehen, da Luca Graupner sich knapp mit 19:21 / 21:11 / 16:21 Büteröwe geschlagen geben musste.
Das Mixed besetzt von Mathias Schumacher und Ricarda Rieke war das letzte Duell des Spieltages und die letzte Chance auf ein Unentschieden. Im ersten Satz hatten die Verler Fichtner und Schulz die Nase vorn und bezwangen die Hövelhofer mit 21:23. Allerdings entschieden die Hövelhofer den zweiten Satz mit 21:17 für sich. Der dritte Satz musste leider aufgrund einer Verletzung des Verlers Fichtner abgebrochen werden, sodass es zu einem Endstand von 4:4 kam.
An die guten Leistungen des Spieltages sollen weiterhin angeknüpft werden, sodass die starken Gegner der kommenden Spieltage besiegt werden können und der Wunsch des Klassenerhalts in Erfüllung geht.

BC Phönix Hövelhof 4 – FC Lübbecke 1 7:1

Saisonziel erreicht! Das kann die 4. Mannschaft des BC Phönix Hövelhof schon drei Spieltage vor Saisonende vermelden. Der Aufsteiger in die Landesliga setzte sich am 11. Spieltag gegen den FC Lübbecke 1 mit 7:1 souverän durch und sicherte sich damit den Klassenerhalt. Der Gast aus Lübbecke war leider mit einer unvollständigen Mannschaft angereist, so dass es schon zu Spielbeginn 2:0 für den BC Phönix 4 stand. Das 1. Herrendoppel mit Robin Praschan / Jonas Risse und das Dameneinzel mit Stefanie Menne siegten zeitgleich in 2 Sätzen. Während Theo Steinwart anschließend das 3. Herreneinzel dominierte und den Siegpunkt für Hövelhof sicherte, gingen alle restlichen Spiele in den Entscheidungssatz. Hieraus gingen Tina Marke und Jonas Risse im Mixed sowie Martin Remmert im 2. Herreneinzel als Sieger hervor.
Lediglich das 1. Herreneinzel konnten die Gäste für sich verbuchen. Nach 3 sieglosen Partien in Folge hat der BC Phönix Hövelhof 4 nun erstmals wieder doppelt gepunktet und geht mit dem sicheren Klassenerhalt im Rücken selbstbewusst in die restlichen Saisonspiele.

v.l.: Theo Steinwart, Martin Brameyer, Tina Marke, Thomas Ossig, Robin Praschan, Martin Remmert, Stefanie Menne, Jonas Risse

Bericht zu den Deutschen Meisterschaften

Auf den deutschen Meisterschaften in Bielefeld traten in diesem Jahr zwei Spieler des BC Phönix Hövelhof an. Beide Spieler traten im Doppel mit jeweiligen Partnern des SC BW Ostenland an.

Melanie Gräßer gewann mit ihrer Partnerin Karina Büser ihr erstes Spiel gegen Dingler / Holtschke (BV Gifhorn / SV Berliner Brauereien). Sie zeigten ihren Biss in dem sie nach dem ersten verlorenen Satz das Spiel wendeten und den Sieg mit den Satzergebnissen 12:21, 24:22, 22:20 für sich verbuchen konnten. Im darauffolgenden Spiel musste die Paarung jedoch in eine 16:21, 11:21 Niederlage gegen Horbach / Wurm einwilligen.

Im Herrendoppel trat Niklas Kampmeier mit seinem Partner Hendrik Wiedemeier an. Im ersten Spiel trafen sie auf Offermann / Schmidt (CfB Köln). Den ersten Satz konnten sie mit 21:15 für sich entscheiden. Leider gingen die beiden nächsten Sätze mit 16:21 und 10:21 an die Gegner. Mit dieser Niederlage schied die Paarung nach diesem Spiel aus dem Turnier aus.
Beide Spieler der BC Phönix Hövelhof konnten dank der Wildcard wertvolle Erfahrungen sammeln und hoffen, dass sie sich im kommenden Jahr wieder direkt für die deutschen Meisterschaften qualifizieren können.

Melanie Gräßer

Bericht zur 2. U13 DBV-Rangliste

Am letzten Wochenende trat Joshua Thottungal auf der 2. DBV Rangliste in Berlin im Doppel und Einzel an.
Im Einzel startete er mit 3 Siegen innerhalb der Gruppenphase und qualifizierte sich somit als Gruppenerster für das Achtelfinale. Gegen den siebtgesetzten Nils Möller (Harkenbleck) gewann er 11:4, 11:4, 11:7 und rückte somit ins Viertelfinale vor. In diesem musste er sich in knapp umkämpften Sätzen dem viertgesetzten Linus Emmerich (Lüdinghausen) mit 10:12, 10:12, 4:11 geschlagen geben.

Im Doppel zog er mit seinem Partner Adam Taha (1. BV Marienberg) als Gruppenerster in die KO-Runde ein. In der trafen Sie im Viertelfinale auf die viertgesetzten Sjöblom / Vater (Hamburg), die sie eindeutig mit 11:5, 11:4, 11:2 besiegten. Im Halbfinale mussten unterlagen sie der erstgesetzten Paarung Emmerich / Kaschura mit 7:11, 4:11, 9:11.

Bericht zur 3. O19 Doppelrangliste der Saison 2019/2020

Am vergangenen Sonntag fand die 3. Doppelrangliste der Saison 2019/20 mit erfolgreicher Teilnahme von Spielern des BC Phönix Hövelhof statt. Die NRW-Rangliste wurde in Gladbeck und die Verbands-Rangliste in Paderborn ausgetragen. Im A-Feld der NRW-Rangliste platzierte sich die Paarung David Klein /Marvin Barther mit einem 7. Platz im oberen Mittelfeld.
Fast alle Herrenpaarungen im A-Feld der Verbands-Rangliste konnten tolle Erfolge für sich verbuchen. Michael Berkemeier / Felix Mügge rückten mit drei erfolgreichen Spielen in das Finale vor. Dieses mussten sie jedoch verletzungsbedingt aufgeben und standen somit als 2. Platzierte auf dem Treppchen, sicherten sich jedoch gemeinsam den Aufstieg in die NRW-Rangliste. Mit auf dem Treppchen standen ihre Vereinskollegen Marco Meiwes / Robin Praschan die sich mit lediglich einer Niederlage einen hervorragenden 3. Platz sichern konnten. Die Paarung Jan-Philipp Nickel / Levin Diwo, die nur ihr zweites Spiel verlor, konnte sich mit teilweise hartumkämpften Siegen einen sehr guten 5. Platz sichern. Auch die Paarung Jonas Risse / Andrej Dubrowskij (1. BV Lippstadt) konnten sich in der oberen Tabellenhälfte platzieren und belegten den 6. Platz. Marcel Mickenbecker / Jarno Krückemeier (TuS Friedrichsdorf) steigen leider mit ihrem 14. Platz in das B-Feld ab.
Die einzige Paarung im B-Feld der Verbands-Rangliste Theo Steinwart / Mikko Ziegler (TSV Heimaterde MH) konnte sich mit zwei Siegen und einer Niederlage mit dem 2. Platz das Treppchen und somit den Aufstieg sichern.
Auch die Damen des BC Phönix, die in der Verbands-Rangliste antraten, waren erfolgreich unterwegs. Die Paarung Stefanie Menne / Heike Vogt konnte sich mit 4 hervorragenden Spielen und lediglich einer Niederlage im Finale den 2. Platz auf dem Treppchen und auch hier den Aufstieg sichern. Ebenfalls angetreten war die Paarung Doreen Kortmann / Tina Marke die sich mit einem 7. Platz im Mittelfeld festsetzen konnten.

v.l.: Michael Berkemeier und Felix Mügge (2. Platz, BC Phönix Hövelhof)
Stefan Oertker und Tim Schulte-Uebbing (1. Platz, SC Münster 08)
Marco Meiwes und Robin Praschan (3. Platz, BC Phönix Hövelhof)

Bericht zum Mannschaftsspieltag der 3. / 4. Mannschaft

BC Phönix Hövelhof 3 – Warendorfer SU 1 6:2

Der BC Phönix Hövelhof 3 stand am 10. Spieltag der Verbandsliga der Warendorfer SU 1 gegenüber. Mit einem Sieg würden die Hövelhofer den Abstiegsplatz vorzeitig verlassen und mit dementsprechend viel Kampfgeist wurde der Spieltag angegangen.
Im ersten Doppel mussten sich jedoch Tom Praschan und Tobias Sander leider knapp mit 21:18 / 16:21 / 17:21 gegen Hell und Lesch geschlagen geben. Besser lief es für die Hövelhofer im zweiten Doppel, welches Kai Schiermeier und Felix Mügge mit 21:18 / 21: 16 gegen Dunker und Krampe gewinnen konnten. Auch im Damendoppel konnten sich die Hövelhofer durchsetzen. Dort gewannen Ricarda Rieke und Luisa Puschmann souverän mit 21:13 / 21:11 gegen die Warendorfer Schmidt und Krampe und sorgten somit für die 2:1 Gesamtführung.
Ebenso erfolgreich bestritt Tom Praschan das erste Herreneinzel gegen Claes indem er ihn mit 21:13 / 21:12 bezwang. Im zweiten Herreneinzel hatte Kai Schiermeier leider gegen Hell das Nachsehen und musste sich mit 17:21 / 21:23 knapp geschlagen geben. Besser lief es wiederum im dritten Herreneinzel für Marco Meiwes, welcher sich ein langes und intensives Dreisatzspiel mit Krampe lieferte. Der Hövelhofer konnte das Feld als Sieger verlassen indem er seinen Kontrahenten mit 21:18 / 10:21 / 21:17 besiegte.
Auch Luca Graupner konnte sich im Damendoppel behaupten und lieferte sich ebenfalls ein knappes Spiel mit der Warendorferin Schmidt. Diese bezwang Luca mit 23:25 / 21:14 / 21:16 und sicherte den Hövelhofern somit den 5:2 Punktestand und den vorzeitigen Gesamtsieg.
Das letzte Duell des Spieltages und auch den letzten Punkt konnten sich Michael Berkemeier und Ricarda Rieke im Mixed ergattern. Diese machten mit einem 21:13 / 21:19 das Rennen und besiegelten somit den 6:2 Gesamtsieg für die Hövelhofer.
Das Ziel des Spieltages wurde mit dem Triumph über die starken Warendorfer erreicht. Das gegenwärtige Verlassen des Abstiegsplatzes sorgt für Selbstvertrauen und lässt die Hövelhofer einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen. An die starken Leistungen soll auch in den kommenden Spieltagen angeknüpft werden.

BC Phönix Hövelhof 4 – TuS Friedrichsdorf 3 4:4

Am 10. Spieltag hatte der BC Phönix Hövelhof 4 den TuS Friedrichsdorf 3 zu Gast. Es galt den Ausfall von zwei Stammspielern zu kompensieren, was in den Doppeln leider nicht gelang. So stand die 4. Mannschaft nach einem 0:3-Fehlstart früh mit dem Rücken zur Wand. Ersatzspieler Mahmoud Kozali leitete dann aber mit einem furiosen 3-Satz-Sieg gegen Routinier Björn Bennefeld die Wende ein. Robin Praschan und Martin Brameyer zogen in ihren Einzeln ohne Satzverlust nach und stellten den zwischenzeitlichen Ausgleich her. Die beiden abschließenden Spiele wurden erst im 3.Satz entschieden. Während das Mixed in eine knappe Niederlage einwilligen musste, konnte Stefanie Menne im Damen-Einzel den 4. Punkt für den BC Phönix sichern. Damit war das erhoffte und verdiente Unentschieden gegen den direkten Tabellenkonkurrenten erreicht und Spielertrainer Martin Brameyer zeigte sich angesichts des frühen Rückstands zufrieden mit der Moral und dem Ergebnis seines Teams.

Kurzbereicht zur 1. Deutschen Rangliste U13

Am letzten Wochenende trat Joshua Thottungal auf der 1. DBV Rangliste in Ilmenau (Thüringen) in allen drei Disziplinen an.
Im Mixed spielte Joshua Thottungal sich mit der Zufallspartnerin Lilli Stempler (SV Hermsdorf) bis ins Achtelfinale vor. Ebenfalls fürs Achtelfinale reichte es im Einzel. Nach zwei klaren Siegen in seiner Gruppe schaffte er zunächst den Sprung in die KO-Phase. Nach einem deutlichen Dreisatzsieg mit 11:5, 11:7, 11:8 gegen Tim Daniel Garus (Köln) war gegen den topgesetzten Leon Kaschura (Lüdinghausen) nach 5:11, 1:11, 8:11 Endstation. Im Doppel mit seinem Partner Adam Taha (1. BV Marienberg) konnte er sich ebenfalls souverän als Gruppenerster für die Hauptrunde qualifizieren. Dort setzte sich die Paarung zunächst gegen die achtgesetzten Englich / Möller (Niedersachsen) mit 11:4, 11:6, 11:7 durch. Anschließend schied das Doppel im Viertelfinale wiederum gegen Bundesliganachwuchs aus Lüdinghausen mit Kaschura / Emmerich nach gutem Spiel aus.

error

Dir gefällt dieser Beitrag? Dann folg uns!