Archiv Juni 2019

2. B-Rangliste Mitte U13-U19 vom 15./16.06.19

Am letzten Wochenende spielten die Top-Spieler der Gruppe Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Saarland) in den Altersklassen U13-U19 in allen drei Disziplinen ihre 2. Rangliste 2019 in Dillenburg (Hessen) aus. Seit dieser Saison ist auch die Teilnahme eines Kontingents von vier Spielern im Einzel und drei Paarungen in den Doppeldisziplinen aus anderen Landesverbänden möglich. Aufgrund der guten Ranglistenpositionen in der deutschen Rangliste konnten gleich 6 Spieler des DBV-Talentstützpunkts in den Altersklassen U13/U15 ihre Teilnahme sichern.

Am erfolgreichsten war Henri Saur (TV Verl), der wie die weiteren vier zunächst genannten Spieler des BC Phönix Hövelhof in der Altersklasse U13 startete. Er erreichte in allen drei Disziplinen einen Treppchenplatz und konnte knapp geschlagen im Einzel und im Mixed mit Isabella Thottungal sogar bis ins Finale jeweils gegen Auswahlspieler aus Niedersachsen vordringen. Mit Joshua Thottungal erreichte er im Doppel zudem den 3. Platz. Auch Isabella Thottungal erreichte zwei Finalteilnahmen. Mit Anna Nischk musste sich die Paarung nach vier Siegen erst im Finale knapp in drei Sätzen gegen die an eins gesetzte Paarung geschlagen geben. Die jahrgangsjüngere Anna Nischk war zudem auch im Einzel und Mixed erfolgreich. Im Einzel konnte sie sich bis ins Halbfinale vorspielen und im Mixed mit Joshua Thottungal erreichte sie Platz 5. Ebenfalls am Start waren das Geschwisterpaar Lina (U13) und Johannes Riebeling  (U15). Beide wechselten zu dieser Saison aus dem hessischen Arolsen zum BC Phönix Hövelhof. Lina Riebeling konnte in allen drei Disziplinen Spiele erfolgreich gestalten und auch Johannes Riebeling verabschiedete sich mit zufriedenstellenden Leistungen aus seiner bisherigen Verbandsgruppe. Das Fazit des Turnierbesuchs viel bei allen Spielern, Betreuern und Trainern sehr positiv aus, so dass weitere Maßnahmen dieser Art im Turnierkalender ihren festen Platz finden werden.

Deutsche Meisterschaft O35-O75 vom 31.05.-02.06.19

Am verlängerten Wochenende fanden in Langenfeld die 32. Deutschen Meisterschaften O35 – O75 statt. Alle sechs Medaillengewinner der Westdeutschen Meisterschaften des BC Phönix Hövelhof waren zum Teil mit großem Erfolg am Start. In allen drei Disziplinen traten erneut Heike Vogt (O35) und Stefanie Menne (O40) an.

Heike Vogt konnte sich jeweils bis ins Viertelfinale vorspielen. Am knappsten scheiterten sie dort im Einzel mit einer 18:21, 19:21 Niederlage gegen Catrin Paulsen (BW Wittorf). Nach zwei Auftaktsiegen im Mixed mit ihrem Nürnberger Partner Frank Schlosser war hier gegen die sächsiche Paarung Prinz / Weise Endstation. Als Westdeutscher Meister fand die Doppelpaarung mit Diane Lakermann (BV RW Wesel) im Viertelfinale gegen die Norddeutschen Vizemeister Grätz / Hirsch nicht richtig ins Spiel und somit verpasste Heike Vogt auch hier knapp den erhofften Sprung aufs Treppchen.

Stefanie Menne erreichte im Einzel das Viertelfinale. Dort musste sie sich nach einem Auftaktsieg der letztjährigen Halbfinalistin Simone Galla (Nürnberg) geschlagen geben. Im Doppel und im Mixed mit ihren BC Phönix Partnern Karin Schiermeier und Martin Remmert war trotz guter Leistungen bereits im Achtelfinale Endstation. Im Mixed musste sich die Paarung denkbar knapp mit 21:14, 14:21, 23:25 den Hessen Götze / Ruth geschlagen geben. Medaillengewinne erreichten die beiden BC Phönix-Spieler Björn Six (O35) und Martin Brameyer (O50).

Die Paarung Björn Six / Fabian Dietrich (BC Hohenlimburg) nutzte den Ausfall der ehemaligen Bundesligapaarung und Nr. 2 der Setzliste Hornig / Steffens (SG 1862 Ansbach), um sich im Viertelfinale deutlich mit 21:8, 21:13 gegen die bayrische Paarung Pinzer / Schmidt durchzusetzen. Die Niederlage gegen die favorisierten Joppien / Wanhoff tat der Freude über den Medaillengewinn jedoch keinen Abbruch mehr. Im Mixed musste sich Björn Six mit seiner Partnerin Catrin Paulsen (BW Wittorf) bereits zum Auftakt geschlagen geben.

In der Altersklasse O50 wusste Martin Brameyer bei seinen Auftritten im Einzel und im Doppel mit Partner Oliver Binus (DJK Solingen) vollauf zu überzeugen. Ungesetzt konnte er sich im Einzel zunächst in zwei Sätzen gegen Holger Wippich (SG Robur Zittau) und anschließend im Viertelfinale gegen die favorisierte Nr. 2 Ronald Glaschke (Berlin) mit 27:25, 21:14 durchsetzen. Die Halbfinalniederlage gegen den späteren Deutschen Meister Sven Landwehr konnte er letztlich leicht verschmerzen, zumal er sich am Folgetag im Doppel revanchieren konnte. Hier gelang der Paarung zum Auftakt gegen die letztjährigen Dritten Wilde / Lechner mit 21:9, 18:21, 21:9 der erhoffte Auftaktsieg. Im Viertelfinale konnten Binus / Brameyer nach einer erneut überzeugenden Leistung gegen die norddeutschen Vizemeister Landwehr / Frank mit 21:17, 21:19 durchsetzen. In einem packenden Halbfinale musste sich die Paarung anschließend Poste / Wieneke (NRW) geschlagen geben.

Martin Brameyer und Björn Six
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