Deutsche Meisterschaft O35-O75 vom 31.05.-02.06.19

Am verlängerten Wochenende fanden in Langenfeld die 32. Deutschen Meisterschaften O35 – O75 statt. Alle sechs Medaillengewinner der Westdeutschen Meisterschaften des BC Phönix Hövelhof waren zum Teil mit großem Erfolg am Start. In allen drei Disziplinen traten erneut Heike Vogt (O35) und Stefanie Menne (O40) an.

Heike Vogt konnte sich jeweils bis ins Viertelfinale vorspielen. Am knappsten scheiterten sie dort im Einzel mit einer 18:21, 19:21 Niederlage gegen Catrin Paulsen (BW Wittorf). Nach zwei Auftaktsiegen im Mixed mit ihrem Nürnberger Partner Frank Schlosser war hier gegen die sächsiche Paarung Prinz / Weise Endstation. Als Westdeutscher Meister fand die Doppelpaarung mit Diane Lakermann (BV RW Wesel) im Viertelfinale gegen die Norddeutschen Vizemeister Grätz / Hirsch nicht richtig ins Spiel und somit verpasste Heike Vogt auch hier knapp den erhofften Sprung aufs Treppchen.

Stefanie Menne erreichte im Einzel das Viertelfinale. Dort musste sie sich nach einem Auftaktsieg der letztjährigen Halbfinalistin Simone Galla (Nürnberg) geschlagen geben. Im Doppel und im Mixed mit ihren BC Phönix Partnern Karin Schiermeier und Martin Remmert war trotz guter Leistungen bereits im Achtelfinale Endstation. Im Mixed musste sich die Paarung denkbar knapp mit 21:14, 14:21, 23:25 den Hessen Götze / Ruth geschlagen geben. Medaillengewinne erreichten die beiden BC Phönix-Spieler Björn Six (O35) und Martin Brameyer (O50).

Die Paarung Björn Six / Fabian Dietrich (BC Hohenlimburg) nutzte den Ausfall der ehemaligen Bundesligapaarung und Nr. 2 der Setzliste Hornig / Steffens (SG 1862 Ansbach), um sich im Viertelfinale deutlich mit 21:8, 21:13 gegen die bayrische Paarung Pinzer / Schmidt durchzusetzen. Die Niederlage gegen die favorisierten Joppien / Wanhoff tat der Freude über den Medaillengewinn jedoch keinen Abbruch mehr. Im Mixed musste sich Björn Six mit seiner Partnerin Catrin Paulsen (BW Wittorf) bereits zum Auftakt geschlagen geben.

In der Altersklasse O50 wusste Martin Brameyer bei seinen Auftritten im Einzel und im Doppel mit Partner Oliver Binus (DJK Solingen) vollauf zu überzeugen. Ungesetzt konnte er sich im Einzel zunächst in zwei Sätzen gegen Holger Wippich (SG Robur Zittau) und anschließend im Viertelfinale gegen die favorisierte Nr. 2 Ronald Glaschke (Berlin) mit 27:25, 21:14 durchsetzen. Die Halbfinalniederlage gegen den späteren Deutschen Meister Sven Landwehr konnte er letztlich leicht verschmerzen, zumal er sich am Folgetag im Doppel revanchieren konnte. Hier gelang der Paarung zum Auftakt gegen die letztjährigen Dritten Wilde / Lechner mit 21:9, 18:21, 21:9 der erhoffte Auftaktsieg. Im Viertelfinale konnten Binus / Brameyer nach einer erneut überzeugenden Leistung gegen die norddeutschen Vizemeister Landwehr / Frank mit 21:17, 21:19 durchsetzen. In einem packenden Halbfinale musste sich die Paarung anschließend Poste / Wieneke (NRW) geschlagen geben.

Martin Brameyer und Björn Six