Ulrich Schaaf verstorben

Ulrich Schaaf verstorben

Ulrich Schaaf

Mit tiefer Betroffenheit erreichte uns die Nachricht, dass Ulrich Schaaf am Sonntag, den 26. Juli, plötzlich verstorben ist.
Badminton galt als sein Leben.
Damals noch, als Hövelhofer SV, inspirierte er seinen Freund Wilfried Lappe, den Badmintonsport in Hövelhof zu integrieren.
Selbst spielte ‚Uli‘ beim SC GW Paderborn, fungierte dort ebenfalls als Trainer und jahrelanger Vorsitzender.

Fest verwurzelt blieb er aber weiterhin in Hövelhof, von wo er seit über 40 Jahren mit viel Freude seinen Sport- und Badmintonversand führte. Aus diesem Grund galt sein Interesse auch immer unserem Verein.
Er unterstützte das Doppel- und Mixedturnier und besuchte regelmäßig die erste Mannschaft an ihren Spieltagen.
Zudem wollte er den Sport bekannter machen, ging dafür in die Gemeinden und setze sich beim Bau neuer Sporthallen für das Einzeichnen entsprechender Felder ein.
Er setzte sich außerdem für die Region ein, indem er bei der Gründung des Badminton Fachverband Kreis Paderborn (BFK) beteiligt war, da es ihm besonders am Herzen lag, dass die Vereine gemeinsam auftreten und sich stark machen für den Badmintonsport. Er übernahm auch dort einige Jahre die Rolle des Vorsitzenden.

Ulrich Schaaf brachte nicht nur den Sport nach Hövelhof, sondern war weit darüber hinaus, seit 2004 als Präsident in führender Position, für den Badmintonlandesverband NRW tätig. Zudem war er dort von 1997-2003 Vorsitzender des Leistungsausschusses. Darüber hinaus übernahm er seit 2018 die Rolle des Vizepräsidenten für den Deutschen Badminton Verband (DBV). Zeitgleich wurde er mit der Ehrenplakette des DBV für seine besonderen Verdienste im deutschen Badmintonsport ausgezeichnet.

Dass er nicht nur Führungsrollen übernahm, sondern selbst engagiert den Sport betrieb, zeigte sich schon, als er als Erster sein Trainerdiplom an der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erwarb. Er fungierte zehn Jahre als Stützpunkt- und Verbandstrainer und bildete seit über 35 Jahren Trainer- und Trainerinnen aus.

Wir sind dankbar, dass er diesen tollen Sport nach Hövelhof gebracht hat und die Inspiration für einen erfolgreichen Verein gab und darüber hinaus deutschlandweit für den Badmintonsport sehr aktiv und engagiert war.

Das Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit vor allem seiner Frau, den beiden Kindern und allen Angehörigen.

Leonie Immel

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