Die 1. Jugendmannschaft gewinnt die Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften 2015

Die 1. Jugendmannschaft gewinnt die Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften 2015

BC Phönix Hövelhof J1 WDMM 1

Die 1. Jugendmannschaft machte in einem spannenden Finale den Titel klar. V.l.: Robin Möller, Miriam Fischer, Sven Falkenrich, Judith Petrikowski, Nils Kampmeier, Tom Praschan. Es fehlt Hannah Schiwon

Das Ziel Finaleinzug war ambitioniert und wurde dennoch übertroffen: Die 1. Jugend­mann­schaft des BC Phönix Hövelhof gewann bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend den Titel und fährt als Westdeutscher Meister zu den Deutschen Mannschafts­meisterschaften nach Mülheim/Ruhr. Das Erfolgsrezept: Ein funktionierendes Team, in dem alle Mannschaftsmitglieder mit Konzentration, Leidenschaft und auf einem durchgängig hohem spielerischen Niveau agierten und damit den Bundesliganachwuchs aus Bonn, Langenfeld und Sterkrade auf die Plätze 2 bis 4 verweisen konnte. „Die SpielerInnen waren punktgenau topfit und konnten ihr gesamtes Leistungsspektrum abrufen“ freut sich Trainer Martin Brameyer und lobt zugleich sein Betreuerteam mit Dominik Ahlheit, Marvin Barther, Marco Meiwes und Wolfgang Mügge für die professionelle Spielbetreuung.

Dass im Finale gegen den Favoriten 1. BC Beuel dessen vier Topspieler nicht mehr antraten, tat der Freude über den Titelgewinn keinen Abbruch, denn auch zur zweiten Beuler Garnitur gehören Jugendnationalspieler und Deutsche Meister. Bezeichnenderweise waren es Judith Petrikowski und Mannschaftskapitän Niklas Kampmeier, die fast zeitgleich mit ihren Siegen im Einzel den 5:2 Endstand im Endspiel und damit den Titelgewinn besiegelten. Mit ihren herausragenden Leistungen übernahmen sie die Führungsrolle im Team und avancierten zu den Topscorern des Wochenendes: Judith Petrikowski gewann alle ihre Spiele (im Doppel mit Miriam Fischer bzw. Hannah Schiwon), Niklas Kampmeier musste sich im Einzel sowie im Doppel mit Sven Falkenrich nur jeweils dem Deutschen U17-Meister geschlagen geben.

Der Weg ins Endspiel führte über drei Siege in der Gruppenphase. Zum Einstieg gelang ein 8:0 Kantersieg gegen den TV Refrath, anschließend setzte sich Hövelhofs J1 gegen den Mitfavoriten FC Langenfeld mit 6:2 durch. In diesem für den Gruppensieg vorentscheidenden Match spielten Robin Möller und Tom Praschan ihr wohl bestes Doppel überhaupt. Beim abschließenden 7:1-Sieg gegen die Union Lüdinghausen musste sich nur der aus der zweiten Jugend nachgerückte Maximilian Schnurpfeil im 3. Satz hauchdünn mit 24-26 geschlagen geben. Hochklassigen Badmintonsport und nervenzerreißende Spannung gab es dann im Halbfinale gegen die Spvvg. Sterkrade Nord. 1:1 unentschieden stand es nach den Herrendoppeln, das deutlich gewonnene Damendoppel bedeutete die 2:1-Führung für Hövelhof. Judith Petrikowski zeigte im Dameneinzel zunächst Nerven, besann sich dann aber auf ihre Qualitäten und siegte in zwei Sätzen. Doch Sterkrade konnte mit zwei hart umkämpften Siegen im 2. und 3. Herreneinzel zum 3:3 ausgleichen, bis Niklas Kampmeier seinen Gegner nahezu schwindelig spielte und den gewinnbringenden 4. Mannschaftspunkt sicherte.

BC Phönix Hövelhof J2 WDMM

Sammelten wertvolle Turniererfahrung: Die 2 Jugendmannschaft in der Besetzung v. l. Maximilian Schnurpfeil, Nils Falkenrich, Jason Hensel, Carolin Paschen, Felix Mügge, Annabelle Mersch, Jannis Albers, Jonathan Hensel, Nathalie Klein und Jakob Linnig

Zufrieden mit ihrem Auftreten kann auch Hövelhofs zweite Jugendmannschaft sein. Ohne ihre „erste Dame“ Miriam Fischer, die in der J1 eingesetzt wurde, boten sie in allen drei Gruppenspielen ihren Gegnern lange Paroli. Am Ende standen ein 2:6 gegen die Spvgg. Sterkrade Nord, ein 3:5 gegen den STC BW Solingen und ein 0:8 gegen den 1. BC Beuel zu Buche. Dabei lag im letzten Spiel der besondere Reiz darin, gegen die amtierenden Jugend-Europameister Max Weißkirchen und Eva Jannssens antreten zu dürfen. Für den BC Phönix Hövelhof J2 kamen Jannis Albers, Jason und Jonathan Hensel, Jakob Linnig, Natalie Klein, Annabelle Mersch, Felix Mügge, Florian Musialek, Carolin Paschen und Maximilian Schnurpfeil zum Einsatz.

BC Phönix Hövelhof S1 WDMM verkleinert

Ins Halbifinale geschafft – die Schülermannschaft mit v. l. Jule Petrikowski, Lara Göke, Eileen Bredenbals, Victoria Tick, Levin Diwo, Robin Praschan, James Deeks, Robert Bäumer, Simon Heining, Ruven Meiwes

Parallel zu den Jugendspielen führten auch die Schülermannschaften ihre Wettkämpfe aus. Das heimische Schülerteam startete erfolgreich mit einem 5:3-Sieg ins Turnier und wahrte die Chance, als Gruppenzweiter ins Halbfinale einziehen zu können. Mit Spielfreude und Siegeswillen erzielten Levin Diwo, Robin Praschan, Jule Petrikowski und Lara Göke im Einzel bzw. Doppel die wichtigen fünf Siegpunkte. Auf die Hövelhofer Damen war auch bei der 2:6-Niederlage gegen den 1. BC Beuel Verlass, denn sie erzielten die beiden Hövelhofer Plusunkte. Das abschließende Gruppenspiel gegen die BSG Kies. Solingen erwies sich als Formsache, Hövelhof gab beim 8:0-Sieg keinen einzigen Satz ab. Damit war das Ziel Halbfinalteilnahme erreicht und der BC wollte seine nur geringe Außenseiterchance im Spiel gegen den TV Refrath S1 nutzen. Diese erwiesen sich jedoch als zu stark, lediglich das Hövelhofer Damendoppel bewahrte seine weiße Weste bei der 1:5-Niederlage. Das Spiel um Platz 3 verlief ähnlich: Auch hier übernahm Jule Petrikowski die Verantwortung fürs Team und blieb im Einzel und Doppel mit Lara Göke weiterhin ohne Satzverlust. Die Jungen mussten trotz intensiver Gegenwehr alle ihre Spiele bei der 2:5 Niederlage gegen den 1. BV Mülheim S1 verloren geben. Zum Einsatz kamen auch Robert Bäumer, Eileen Bredenbals, James Deeks, Simon Heining, Rouven Meiwes, Leonard Paul und Victoria Tick.

„Wir haben alle unsere sportlichen Ziele erreicht und können zudem auf einen reibungslosen Turnierverlauf zurückblicken“ zieht auch Turnierorganisatorin Sabine Praschan ein durchweg positives Fazit des Turniers und freut sich mit ihrem Verein, dass der BC Phönix Hövelhof auch in diesem Jahr wieder bei den Deutschen Meisterschaften vertreten sein wird.

Jürgen Meier

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